Geschichte der APAKT

Die Methode der “Psychoanalytisch orientierten Kunsttherapie” wurde in den Jahren zwischen 1975 und 1978 von Gerlach Bommersheim und Mitarbeitern aus dem Bereich der analytisch orientierten Gruppendynamik, der Kunstpädagogik und der freien Künste im Rahmen des “Zentrums für Kunsttherapie und Kreativitätsförderung” (München, Rumfordstr. 5) entworfen und seit Gründung der APAKT (1984) zusammen mit G. Butzke-Bogner, S. Welski-Preisser und später mit Gisela Kaiser entwickelt und erweitert.

Vorläufer im engeren Sinne gibt es nicht. Wichtige Anregungen kamen aus dem Bereich der amerikanischen Art Therapy, vor allem von Edith Kramer; aus Europa: von Elisabeth Tomalin. Theoretische Anregungen kamen u.a. von Anton Ehrenzweig.

Geschichtliche Stationen der APAKT:

1973 Gründung der Initiativgruppe “Kunsttherapie” in der Rumfordstr. (Reinhard Fritz, Maler; Gisela Nowka, Kunstpädagogin; Margaret Peus, Kunstpädagogin; Klaus-Jürgen Lütz, Maler; Hans Poppel, Bühnenbildner u.a.)
1973 Einrichtung eines Weiterbildungsprojektes im Rahmen der Gesellschaft für analytische Gruppendynamik e.V. in München unter der Bezeichnung “kunstorientierte analytische Gruppendynamik”
1978 Einrichtung eines Weiterbildungsprojektes im Rahmen der Gesellschaft für analytische Gruppendynamik e.V. in München unter der Bezeichnung “kunstorientierte analytische Gruppendynamik”
1979 Selbständige Forschung und Lehre im Münchener “Forum für analytische Kunsttherapie”, erste Ansätze in der Erarbeitung eines eigenständigen Weiterbildungsprogramms
1984 Institutsgründung der APAKT durch G. Bommersheim, G. Butzke-Bogner und S. Welski
1986 Kooperative Mitgliedschaft im Berufsverband der Kunsttherapeuten (DGKT)
1987 Beginn der ersten Ausbildungsgruppe der APAKT-Hamburg
1989 Empfang zum fünfjährigen Bestehen der APAKT
1992 Mitbegründung des Deutschen Fachverbandes für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT e.V.)
1994 Feier zum zehnjährigen Bestehen der APAKT
1997 Mitgliedschaft bei der EAP (European Association for Psychotherapy)
1998 Ausrichtung der Jahresversammlung des Berufsverbandes in Hamburg zusammen mit der Regionalgruppe- Nord und mit der Teilnahme von Pionieren der Kunsttherapie aus USA: Edith Kramer, aus England: Elisabeth Tomalin und aus der Schweiz: Prof. Dr. med Gaetano Benedetti
1999 Erscheinen des Buches von Gerlach Bommersheim über psychoanalytische Kunsttherapie “Rotkäppchen im Schwarzweißfilm”
2002 Gründung des gemeinnützigen Vereins Z.a.K. e.V. – Zentrum analytische Kunsttherapie, in Hamburg
2004 Zwanzigjähriges Bestehen der APAKT
2006 Gerlach Bommersheim verstarb am 20.12. in München Erinnerung und Würdigung
2007 Zwanzigjähriges Bestehen der APAKT-Hamburg

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