Studieninhalt und Ablauf der Weiterbildung zum analytischen Kunsttherapeuten

Sie sind dem jeweils aktuellen Flyer zu entnehmen. Generell sind die Voraussetzungen, für die Aufnahme in die Weiterbildung folgende:

  • die Eignung für den therapeutischen Beruf,
  • ein abgeschlossenes Studium / oder langjährige Tätigkeit in einem künstlerischen, therapeutischen und / oder sozialpädagogischen Beruf,
  • die Vollendung des 23. Lebensjahres,
  • die erfolgreiche Teilnahme an einer einjährigen Selbsterfahrungsgruppe bei der APAKT (Orientierungsjahr) Ausnahmen von diesen Bedingungen und Anrechnungen bereits erfolgter Ausbildungen, Praktika u.a. können auf begründeten Antrag von dem Ausbildungsausschuß, z.B. auch bei hervorragender Eignung gemacht werden.
    Die Dauer der Weiterbildung beträgt - ohne das Orientierungsjahr - drei Jahre.

Der Ausbildungsverlauf

beginnt mit einer schriftlichen Anmeldung mit kurzgefaßtem, handschriftlichem Lebenslauf und Aufzählung der Vorerfahrungen, die für die Weiterbildung relevant sein können und drei Vorgesprächen.

Studienordnung, Ablauf, und Curricula

werden ausführlich in dem gesonderten Flyer veröffentlicht, das von Jahr zu Jahr jeweils auf den aktuellen Stand gebracht wird. Es handelt sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung. Der Gesamtumfang anrechenbarer Stunden (mindestens 1 600 Stunden, die für den europäischen Standard notwendig sind) wird an Wochenenden verteilt über insgesamt vier Jahre absolviert. Der genaue Studienverlauf wird in einem der Vorgespräche erläutert. Die Stundenzahl beinhaltet neben der Lehrselbsterfahrung in Gruppen und einzeln, Supervision, Methodik und Theorie auch Praktika, Gruppenarbeit, Referate, Abschlußarbeit und künstlerisches Selbststudium. Der Absolvent erwirbt das Zertifikat der APAKT und führt die Berufsbezeichnung “Zertifizierter Kunst- und Gestaltungstherapeut der APAKT”. Die Weiterbildung entspricht den Standards des Berufverbandes DFKGT und berechtigt damit zur ordentlichen Mitgliedschaft und weiterführenden Graduierung im Berufsverband und in der EAP.

Förderung der Weiterbildung

Seit 1986 bestand eine individuelle Förderung durch das Arbeitsamt nach § 37 des AFG. Im Zug der allgemeinen Sparmaßnahmen sind die Mittel dafür stark eingeschränkt worden. Informationen sind beim zuständigen Arbeitsamt vom Weiterbildungsteilnehmer einzuholen.

In Einzelfällen sind auch Arbeitgeber bereit, die Weiterbildung in zeitlicher Koordination und/oder finanziell zu unterstützen.


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