Zur Supervision

In der Supervision tragen die einzelnen - bereits praktizierenden oder im Praktikum befindlichen - Teilnehmer ihre Fälle vor. Anhand des dargestellten Bildmaterials und des Therapieverlaufs sowie der Schilderungen des Übertragungs- und Gegenübertragungsgeschehens wird ein Verständnis des Klienten, der Psychodynamik, des Beziehungsgeschehens und der individuellen bildnerischen Ausdrucksweise erarbeitet. Dabei erfolgen Rückgriffe auf die Theorie- und Methodenseminare, eigenes Erleben in der Selbsterfahrung wird in Deckung gebracht und mögliche Weiterführungen durch gezielte Material-, Technik- und Themenangebote werden überlegt, bzw. inhärente Therapieziele und -hemmnisse vorausschauend berücksichtigt.

Die Gruppe wirkt dabei spiegelnd im Sinne einer Balint-Gruppe, macht unbewußte Anteile deutlicher sichtbar, vor allem in Gegenübertragungsbildern, bringt konstruktive Kritik und Ermutigung.

Da die dargestellten Fälle aus den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten kommen - z.B. Psychiatrie, Sterbebegleitung, Arbeit mit psychosomatisch Kranken, mit Kindern, alten Menschen, Familienberatung...
ist ein umfassendes Lernen an konkreten Fällen möglich und jeder Teilnehmer erlebt eine große Bereicherung.


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