Therapeutische Kompetenz

Der Weg zur therapeutischen Kompetenz führt zunächst über eine gründliche Beobachterschulung. Diese wird in den Methodenseminaren und in zur Verfügung stehenden Beobachterstellen in laufenden Gruppen vermittelt. Die Rolle des Beobachters kann erst dann befriedigend erfüllt werden, wenn im Rahmen der Lehr-Selbsterfahrung Selbst- Beobachtung und analytische Reflexion vermittelt wurden. Die Haltung des Beobachters beinhaltet auch den ersten Schritt zur analytischen Haltung und der spezifischen Form von therapeutischer Abgrenzung, die einfühlendes Mitgehen einschließt. Im Rahmen der Weiterbildung und der gegebenen Zeit kann sichergestellt werden, daß der Weiterbildungskandidat einen Weg in Richtung auf den Erwerb einer therapeutischen Kompetenz eingeschlagen hat. Eine umfassende therapeutische Kompetenz wird in der Regel erst nach einer Reihe von Jahren in der Berufspraxis erworben und bedarf regelmäßiger Supervision auch in späteren Berufsjahren.

Praktikum

Ein Praktikum über 500 Einheiten à 45 Minuten (inkl. Vor-, Nachbereitung und Supervision), unter Anleitung einer erfahrenen Kunsttherapeutin verbindet die bis dahin erworbenen theoretischen Kenntnisse mit der Praxis und schult die therapeutische Haltung.
Es können Erfahrungen gesammelt werden bei der Planung, Initiierung und dem Beenden eines therapeutischen Prozesses und seiner empathischen Begleitung.
In der Nachbereitung des Praktikums wird die kunsttherapeutische Arbeit reflektiert.


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