Körperarbeit und Kunsttherapie

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Zum Erwerb von therapeutischer Kompetenz - diese Einsicht gehört zu den neueren Gedanken über das Gebiet - gehört ein Mindestmaß an Körperbewußtsein und der Fähigkeit zu “Erden”, wie die Bioenergetiker sagen. So wie das ABC und das 1 x 1 Grundvoraussetzungen für das soziale Leben in unserer Kultur darstellen, so stellt eine gute Körpermethode eine unverzichtbare Basis für die “therapeutische Kultur” dar. Sie hilft nicht nur, das eigene Lebensgefühl zu steigern, Selbstsicherheit zu gewinnen und der Gesundheit vorzusorgen, sie ist auch ein für den Therapeuten unerläßlicher Weg, um seine Fremdwahrnehmung zu verbessern und zu vertiefen.

Der Kunsttherapeut ist durch den motorischen Ausdruck seiner Klienten in der Lage, die Person aufgrund der Bewegungselemente besser und intuitiv zu erfassen. Die Fähigkeit, den anderen zu “spüren” verbessert sich in dem Ausmaß, in dem man sich selbst spüren kann. Die Einführung in die klassischen Formen des T'ai chi ch'uan und gezielte Entspannungsübungen vermitteln eine gute Vorstellung von diesem Weg, der über Jahrzehnte gewinnbringend fortgesetzt werden kann.

Wie auch immer die Reihenfolge der Anwendung der Übungen und die Besonderheiten der Gruppengeschichte beschaffen sein mögen, eine kunsttherapeutische Gruppe vermittelt eine ganz bestimmte Erfahrung, die in einem anderen Medium nicht zu erreichen ist.


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